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Persönliches Tagebuch

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Die neuesten Tagebucheinträge

Hier finden Sie eine Übersicht der neuesten privaten Tagebucheinträge.

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07.08.1957: Besuch in der DDR, 4. Tag, Haldensleben, mein Geburtstag
Zu meinem Geburtstag habe ich 3 Bücher über Forschungsreisen und 2 Taschenatlanten bekommen. Die normalen Bücher sind hier ziemlich billig und gut. Wie ich gehört habe, kostet ein viertel Pfund Kaffee 10 Mark, 100 g Rosinen 1,80 Mark. Wir haben junge Sowjetmenschen beim Faustball beobachtet. Öffentliche Gebäude haben an der Hauswand meistens eine weiße Taube auf blauem Grund. Radio DDR berichtet um 7 Uhr: Der große Freund Deutschlands ist in Berlin eingetroffen. Der Bahnsteig A auf dem Berliner Bahnhof ist mit Blumen und Fahnen geschmückt. Nikita S. Chruschtschow und andere Mitglieder der sowjetischen Delegation werden vom Volke mit Gesang, Fahnen und Beifallskundgebungen als Freunde und Genossen begrüßt.
Von prinz42 - 07.03.2010 23:37 Uhr
 
03.03.2010: Best of Musical, Düsseldorf
Endlich war es wieder soweit. Best of Musical - Tour 2010. Seit langem lagen die Karten im Schrank und schlummerten vor sich hin. Die Vorfreude war riesig und so sind wir schon morgens los gezogen nach Düsseldorf. Die Bahn war - oh Wunder - pünktlich und so hatten wir noch genügend Zeit für eine kurze Stippvisite in der Altstadt und am Rhein. Das Wetter war super, wir konnten bei einem Imbiss am Rhein die Märzsonne geniessen bevor wir dann zum ISS - Dom gefahren sind. Die Show war wie erwartet wieder höchste Güte. Spitzenstars wie Pia Douwes, Anton Zetterholm und Wilhemijne Verkaik haben die Halle zum Brodeln gebracht. Nach drei Stunden war dann leider Schluss. Nun heißt es wieder Warten auf das nächste Mal... .
Von sky - 05.03.2010 22:55 Uhr
 
06.08.1957: Besuch in der DDR, 3. Tag, Haldensleben
Bei fast allen Häusern fällt der Putz von den Wänden und der Kitt fehlt an den Fenstern. Die Menschen wohnen so lange in den Häusern, bis es nicht mehr geht. Die Miete für 2 Zimmer beträgt 12 bis 20 Mark. Ich habe gehört, dass die Sowjetmenschen ein Jahr militärische Ausbildung erhalten: 24 Stunden Dienst, 12 Stunden Schlaf. Heute war ich am Mittellandkanal. Seine Ufer sind mit hübschen Pflanzen bewachsen. Schwankende Brücken verbinden ein Ufer mit dem anderen.
Von prinz42 - 03.03.2010 1:11 Uhr
 
11.09.2001: Mein Tagebucheintrag
Wir kamen aus dem Urlaub und fuhren zu den Verwandten. Dort lief der Fernseher und wir dachten noch: Oh Gott, jetzt bringen sie schon die Horrorfilme am Nachmittag. Mein Schwiegervater hatte Geburtstag und sagte immer wieder: 100 x haben sie den Film schon gezeigt, den ganzen Nachmittag dasselbe. Er hatte an diesem Tag Geburtstag und bekam nicht mit, dass es Realität war. Wir selbst wollten es erst auch nicht wahrhaben. Es ging uns sehr nahe und wir litten mit den Leuten. Begriffen haben wir es aber erst am späten Abend, dass es sich um einen Terroranschlag handelte.
Von Brigler - 18.02.2010 13:45 Uhr
 
28.05.1997: Mein erster Geburtstag
am 28. Mai. 1997 hatte ich meinen ersten Geburtstag =) jetzt fahre ich jedes mal ins stadion. ich bin für den bvb geboren ! BvB. ich liebe Dich !
Von Jana - 12.02.2010 23:05 Uhr
 
05.08.1957: Besuch in der DDR, 2. Tag
Ich mache mit meiner Cousine Karin einen Rundgang durch Haldensleben. Wir sehen viel Menschen mit einer gelben Binde und 3 schwarzen Punkten. Wie ich erfahre, sind diese armen Menschen nicht alle blind, sie können auch körperlich behindert sein. Wir gehen in den Rudolf-Breitstein-Park. Der Garten ist wunderbar … , doch in der Nähe hört man Schießen, das zu einer schlechten Stimmung bei uns beiträgt. Abends gehe ich mit Tante Lotte und Onkel Rudi in den französischen Film „Miss Katastrophe“. Die Sitzplätze in dem noch ziemlich neuen Kino sind nur teilweise besetzt. Wenn dagegen ein Film aus der Bundesrepublik läuft, ist alles besetzt.
Von prinz42 - 31.01.2010 19:51 Uhr
 
01.05.1999: Zugunglück in Schwerte-Westhofen
Schwerte Westhofen den 02. Mai 1999 Abends ; Zugbremsen quitschen,nicht lange darauf ein krachen und scheppern;....dann unheimliche Stille!Sirenen,die Löschgruppe Westhofen rückt aus um die Schwerter Feuerwehr zu unterstützen!Blaulicht den ganzen Abend . An der Bahnstrecke hört man die Feuerwehrleute rufen , sie suchen den Lokführer.Wir Anwohner wissen immer noch nicht was passiert ist,einige ahnen es,andere können es aus ihrem Wohnzimmerfenster beobachten. Auf freier Strecke ist ein Güterzug mit Waggons kollidiert , die sich im Schwerter Bahnhof selbstständig in Bewegung gesetzt hatten,warum auch immer. Der Zugführer, der sich mit einem Sprung von der Lok retten kann, erleidet einen Schock.Angeblich hatte er über Funk Order erhalten die langsam fahrende Lok durch einen Sprung nach draussen sofort zu verlassen.Pflichtbewusst hatte er den Zug aber noch zum stehen gebracht und die Lok erst im allerletzten Moment verlassen .Hut ab vor diesem Mann,wer weiss was sonst villeicht passiert wäre?
Von steinigen - 21.01.2010 19:52 Uhr
 
04.08.1957: Willkommen in der DDR - aus dem Tagebuch einer 15-Jährigen
Ganz früh morgens bringt mich mein Onkel Heinz mit seinem Auto von Lünen zum Hauptbahnhof in Dortmund, der auch seine Dienststelle ist. Ich fahre von Dortmund um 5.35 Uhr mit dem Interzonenzug nach Magdeburg los. Ich will meine Verwandten in Haldensleben 4 Wochen in den Ferien besuchen. Es herrscht ein großes Gedränge, Sitzplätze sind nicht mehr zu ergattern. Ich setze mich also im Gang auf meinen Koffer. Auf der nächsten Station in Hamm wimmelt es nur so von Menschen. Au Backe – wenn die alle mitwollen! Aber plötzlich eilen sie alle zum Ende des Zuges. Aha, ich erfahre, dass noch 5 Wagen angehängt wurden. Einige Menschen, die mit mir im Gang unseres Abteils stehen, rasen mit all ihrem Gepäck zum Zugende – kommen aber laut schimpfend zurück: „So eine Gemeinheit, da ist es ja voller als hier.“ Die Zeit vergeht wie im Fluge, während ich mich mit jungen Menschen unterhalte, die genau wie ich allein reisen. Als wir Marienborn erreichen, findet die Kontrolle statt. Ich lasse meine Blicke vorher aus dem Fenster umherschweifen und finde, dass der Bahnhof und die umliegenden Häuser einen traurigen Eindruck machen. Ich bemerke sofort das Schild „Herzlich willkommen in der DDR“. Die Kontrolle besteht aus 4 Personen. Eine Dame in dunkelblauer Dienstuniform verlangt ziemlich unwirsch unsere Aufenthaltsgenehmigung. Dann schreibt ein uniformierter Herr auf die Aufenthaltsgenehmigung, wie viel Geld ich habe. Eine junge Dame kontrolliert nochmals, ob alles richtig aufgeschrieben wurde. Zum Schluss erscheint noch der Zollbeamte. Pünktlich um 12.05 Uhr komme ich in Magdeburg an. Auf dem großen Bahnhof wimmelt es nur so von Menschen. Ah, da ist ja schon mein Onkel Rudolf! Er sagt, dass wir noch 3 Stunden warten müssen. Bei einem Rundgang durch die Stadt sehen wir viele zerbombte Kirchen. Die Hauptstraße hat größtenteils 6- bis 7-stöckige Häuser. Endlich fallen mir auch die vielen jungen Menschen in den himmelblauen Anzügen und Kleidern auf und auch die zahlreichen Flaggen. Onkel Rudi sagt, dass vorher ein Festival stattgefunden hat. Ich bedaure, dass ich zu spät angekommen bin. Um 14.31 Uhr fahren wir in einem zweistöckigen Zug nach Haldensleben. Ich muss viele Hände schütteln, denn wir haben von 1945 bis 1949 hier gewohnt. Abends finde ich Zeit, den 1. Tag meines Ferienberichts für die Schule ins Tagebuch zu schreiben.
Von Prinz40 - 19.01.2010 18:53 Uhr
 
03.11.1990: Gardelegen,Kontakte
Nachdem wir 3 junge Leute aus unserer Partnerstadt Gardelegen von Bündnis 90/die Grünen am 2.11.90 mit dem Auto abgeholt hatten, wie wir beim Besuch zum Tag der Deutschen Einheit am 3.10. abgesprochen hatten, haben wir in unserem grünen Büro an unserem Projekt zur ersten gemeinsamen Bundestagswahl am 2.12.1990 gearbeitet und eine Wahlkampfzeitung entworfen, die in beiden Städten (im Osten und Westen) an alle Haushalte verteilt werden sollte. Am Abend waren die Freunde aus dem Osten bei uns zu Hause eingeladen. Es gab den ihnen unbekannten Brokkoli, Gulasch, Pommes und Eis, das sie alles mit Genuss verspeisten. Am nächsten Morgen fuhren sie zurück. Die Zeitung wurde von uns gedruckt und in beiden Städten verteilt. Leider haben wir kein Exemplar mehr davon. Falls sich aus Gardelegen jemand an unsere ersten Kontakte vor fast 20 Jahren erinnert, könnte er sich melden.
Von Prinz40 - 10.01.2010 23:22 Uhr
 
03.04.1934: Verdreifachung des Militärs
Hitler forderte 300.000 Soldaten für Deutschland bei amerikanischen Nachtrichtenagenturen
Von Dr. Norbert Frei - 04.01.2010 13:32 Uhr
 
03.10.1990: Tag der Deutschen Einheit 1990 bis 2010
In diesem Jahr wird der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober zum 20. Mal gemeinsam gefeiert. Ich erinnere mich noch, wie 1990 an diesem Tag eine Delegation aus unserer Stadt mit dem Bürgermeister nach Gardelegen fuhr, um die Partnerschaftsurkunde zu unterschreiben. Wir von den Grünen fuhren mit meinem Privatwagen und kamen etwas später an. Im Rathaus lag auf jedem Stuhl ein Blatt mit dem Text der deutschen Nationalhymne, damit sich nur keiner vertut beim späteren gemeinsamen Absingen. Das fand ich schon ziemlich lustig. Nach den Feierlichkeiten teilte das DRK draußen eine Erbsensuppe an uns aus. Mir ist noch im Gedächtnis geblieben, dass die Suppe ziemlich dünn war. Als die reichlich vorhandene Erbsensuppe auch den umstehenden Zuschauern angeboten wurde (kostenlos!) sagte ein Steppke: „So ‘nen Scheiß ess ich nicht.“ Wir schlossen uns einigen Leuten aus der Bewegung Bündnis 90 und der Grünen an und unterhielten uns vor einem Plattenbau an einer Verkaufsbude, die ein Älterer von ihnen besaß. Die meisten waren aber jüngere Leute, mit denen wir mehrere Wohnungen anfuhren. Wir diskutierten die ersten gemeinsamen Wahlen im Dezember dieses Jahres und verabredeten einen Besuchstermin in unserer Stadt, um eine gemeinsame Zeitung für die Bundestagswahlen zu entwerfen. Nach der Übernachtung in einer Privatwohnung fuhren wir dann am nächsten Morgen in den „Westen“ zurück. st!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Von Prinz40 - 04.01.2010 1:07 Uhr
 
19.12.2009: 100 Jahre BVB
Es war ein ziemlich kalter Samstag, ich denke der Kälteste in diesem Jahr. Nach einer einstündigen Autofahrt vom Sauerland nach Dortmund war die Vorfreude auf den Fussballnachmittag an ihrem Höhepunkt. Im Stadion haben wir unsere Plätze auf der Nordtribüne schnell gefunden, aber aufgrund der Kälte war nicht ans Sitzen zu denken, ganz im Gegenteil, die Geburtstagsparty begann schon dort mit Warmsingen der BVB-Hymnen. Nach einiger Zeit war dann der Anpfiff zum Greifen nahe. Uns blieb der Atem weg, als wir die Choreo auf der Südtribüne gesehen haben, alleine dafür hatte es sich gelohnt nach Dortmund zu kommen. Einfach Wahnsinn, soetwas vergisst man niemals! Dann das Spiel, gut bei der Kälte wenigstens den 1:0 Sieg geschafft, dann nach Abpfiff der krönende Abschluss des Nachmittages. Es war der Wahnsinn, als das Stadionlicht ausging und die Lasershow begonnen hatte, Gänsehautfeeling pur. Dann der Jahrhundertchor mit der Hymne, das Feuerwerk-Fantastisch!!! Diesen Tag vergesse ich niemals! BVB 4 Ever
Von Matthias - 28.12.2009 20:36 Uhr
 
19.12.2009: Mein Tagebucheintrag
Letzte Nacht fielen die Temperaturen in ganz Deutschland rapide. Da habe ich mich an die kleinen Entlein erinnert, die ich im Sommer besucht habe. Da waren sie grad auf der Welt . Wie es ihnen wohl ergeht, bei dieser Kälte ? Und ob sie noch am selben Ort sind ? Das herauszufinden, bin ich heute morgen bei - 15 Grad los gestiefelt . Ich hab sie gefunden und war hocherfreut. Sie sind alle gesund und munter und so , wie es aussieht, geht es allen gut. Sie hatten auch dieses Mal nichts einzuwenden gegen ein Fotoshooting und das Ergebniss könnt ihr euch hier ansehen.
Von sky - 19.12.2009 21:39 Uhr
 
17.12.2009: Mein Tagebucheintrag
Heute hat es zum ersten Mal leicht geschneit, die ganze Stadt war leicht angezuckert. Ein schöner Anblick. Leider war zur Mittagszeit der ganze Zauber schon wieder abgetaut.
Von sky - 18.12.2009 19:00 Uhr
 
09.11.1994: Flugzeugabsturz in Olfen
09.11.1994 Gegen 8:40 Uhr kam die Cessna Typ P 210 N über Ahsen ins Trudeln und schlug anschließend auf eine Wiese zwischen Robert-Bosch-Str und B 235 auf. Bei den Piloten hat es sich um einen 58jährigen Toyota-Händler aus Herten, ein Architekt aus Recklinghausen und ein Mitarbeiter aus dem Toyotaautohaus aus Marl gehandelt. Keine der Personen hat dieses Unglück überlebt. Die Maschine startete um 8:32 Uhr in Marl-Lohmühle bei schlechtem Wetter am Zielflughafen Finowfurt-Eberswalde (Brandenburg). 07.06.1997 Als Ursache des Absturzes wurde durch das Luftfahrt-Bundesamt bekannt gegeben: -Der Autopilot funktionierte nicht, im Steigflug musste der Pilot auf Instrumentenbetrieb umschalten. -Gleichzeitig bekam ein Fluggast einen Erstickungsanfall und öffnete in Panik ein Seitenfenster. Die Differenz zwischen dem Druck innerhalb der Kabine und dem Umgebungsdruck war in 1000 Meter Höhe bereits so groß, dass das Notausstiegfenster ruckartig nach oben aufschlagen konnte. -Die Alkoholkonzentration beim verantwortlichen Flugzeugführer lag bei einem Wert von 0,22 Promille im Grenzbereich. -Die Maschine kam zum Absturz weil die Geschwindigkeit im Vergleich zur Steigrate zu langsam wurde. 15.10.1997 Luftfahrt-Bundesamt Braunschweig gibt weiter bekannt: Ein nicht nachvollziehbares Ereignis sorgte dafür, dass der in der Kabine befindliche Schlafsack noch im Steigflug durch das Notausstiegsfenster aus dem Flugzeug gelangte. Die Experten vermuten, dass der sehr konzentriert mit der Steuerung der Maschine beschäftigte Pilot durch diesen Vorfall abgelenkt wurde. Bislang war die Reaktion des Piloten auf „unkontrollierte Handlungen eine kranken Fluggastes“ zurückgeführt worden. Dieser sollte angeblich in Atemnot seinen Anschnallgurt gelöst haben und das Notausstiegsfenster geöffnet haben. Das hätte auch der Befund, dass das Fenster beim Aufprall der Maschine nicht geschlossen war, erklärt.
Von medi117 - 30.11.2009 13:00 Uhr
 
26.07.2008: Mein Tagebucheintrag
Nach heftigen Niederschlägen von lokal bis zu 200 l/m² kam es am 26. Juli 2008 im Stadtgebiet von Dortmund zu Überschwemmungen der Emscher und des Roßbaches, die besonders die Ortsteile Dorstfeld und Marten trafen. Die Emscher erreichte an vielen Messpunkten neue Hochwasserhöchststände. So wurden am Pegel in Mengede ein Wasserstand von über 520 Zentimetern, bei einem üblichen Pegel von etwa 100 Zentimetern, gemessen.
Von Dorstfelder - 25.11.2009 20:12 Uhr
 
19.11.2009: Bombig
An diesen Tag herrschte helle Aufregung wegen einer 250-Kilo-Fliegerbombe, die unmittelbar neben meiner Arbeitsstelle in der Baugrube gefunden wurde.
Von Sandra - 20.11.2009 11:48 Uhr
 
30.11.1953: Mein Tagebucheintrag
Heute Morgen um 04:40 Uhr kam ich auf die Welt. Meine Eltern erzählten mir dann später, das sie am Abend vorher noch ins Lichtburg-Kino in Lünen wollten. Das habe ich dann ja wohl verhindert. Das Geld für die Kinokarten haben sie allerdings erstattet bekommen.
Von Wilfried53 - 18.11.2009 14:23 Uhr
 
22.05.1969: Mein Geburtstag
Es war ein langer Tag für meine Mama und für mich war dieser Tag auch mit sehr vielen neuen Dingen verbunden. Aber schön war es und aufregend. Beides hat sich sogar gehalten!
Von kambach - 14.11.2009 17:28 Uhr
 
25.07.2009: Am See
Sommer, im Juli wars. Die Sonne schien so mild. Vögel zwitscherten hoch oben in der Lüfte. Enten tanzten ihren Reigen. Und ich saß still und lauschte.Als wollten sie mir zeigen : sieh, so groß ist kleines Glück. Und wie von unsichtbarer Hand getrieben schaute ich zum Himmel und wünschte mir von ihm ein kleines Stück. Zu meinem 1. Album vom 12. 11. 09
Von sky - 13.11.2009 20:30 Uhr
 
01.01.1900: Am See
Sommer, im Juli wars. Die Sonne schien so mild. Vögel zwitscherten hoch oben in der Lüfte. Enten tanzten ihren Reigen. Und ich saß still und lauschte. Als wollten sie mir zeigen : sieh, so groß ist kleines Glück. Und wie von unsichtbarer Hand getrieben schaute ich zum Himmel und wünschte mir von ihm ein kleines Stück. Zu meinem 1. Album vom 12.11. 09 Werne, 13.11.09
Von sky - 13.11.2009 20:21 Uhr
 
09.11.1989: Der Fall der Mauer - Die Öffnung der innerdeutschen Grenze im Harz
Am Montag, 09.11.2009 jährt sich zum 20. Mal der Fall der Berliner Mauer. Aus bestimmten Gründen wird immer der Fall der Mauer in den Vordergrund geschoben. Insgesamt war die innerdeutsche Grenze 1393 Kilometer lang, von Lübeck bis Hof. Im Abschnitt der damaligen Grenzschutzabteilung Nord 5 in Goslar hatten wir einen Abschnitt von etwa 75,1 Kilometer zu bewachen. Unser Abschnitt ging von der Schwarzen Brücke, in Höhe Vienenburg, am Grenzpunkt 22 A 16 und ging im Süden bis zur Straße Walkenried-Ellrich (25 C 262). Dazwischen lag der wunderschöne Westharz. Von vielen Stellen des Oberharzes hatten wir einen Blick auf den Brocken. Unsere Überwachungsarbeit führten wir zu Fuß, mit Fahrzeugen, im Winter auf Skiern und mit Hubschraubern aus der Luft durch. Ich war damals Ausbilder in der 3. Hundertschaft der Grenzschutzabteilung Nord 5. Wir führten eine Gruppenführervorausbildung durch, die am Freitag, 10.11.1989 endete. Am Donnerstag, 09.11.1989 waren wir nachmittags noch an der Grenze. Dort deutet nichts auf das bevorstehende Ereignis hin. Am Abend fand unser Abschlussabend in einer Waldhütte am Rammelsberg in Goslar statt. Wir saßen in fröhlicher Runde als gegen 23 Uhr ein Kollege in die Hütte kam und uns sagte, dass die Grenzen geöffnet sind und wir unverzüglich den Dienst in der Unterkunft antreten müssen. Gesagt, getan lösten wir unsere Runde auf und begaben uns in die hell erleuchtete Unterkunft „An der Kaiserpfalz“. Nahezu alle Grenzschützer waren da. Die Uniform musste angezogen werden, die Waffen wurden empfangen (da ich nicht ganz nüchtern war, habe ich mich erst am nächsten Morgen mit meiner Pistole bewaffnet) und wir lagen in Bereitschaft. Keiner wusste, was auf uns zu kommt. Am nächsten Morgen waren wir weiterhin ratlos. Da wir weiter in Bereitschaft lagen, durfte ich nicht nach Hause. Am Freitag, 10.11.2009 sind wir mit einigen Kollegen nachmittags privat nach Eckertal (Westseite) gefahren und haben uns die Situation an der Grenze angesehen. Dort war unser Aussichtsturm „Eckertal / B6“ (die alte Bundesstraße 6 von Bad Harzburg nach Wernigerode). Dort war über dem Fluss Ecker eine einsturzgefährdete Brücke. Dahinter war eine Sichtblende/ein Blechzaun, so dass wir vom Westen nur bedingt einen Blick gen Osten nach Stapelburg werfen konnten. Hinter dem Blechzaun stand vor der Ortschaft Stapelburg ein runder Beobachtungsturm. Damals befand sich in Eckertal bereits das „Deutschlandhaus“, das über die Grenze informierte. Aus den Medien habe ich nun erfahren, dass damals sich ein paar couragierte Stapelburger ein Herz fassten und den Blechzaun wortlos und mit zitternden Händen aufschraubten, wofür sie Tage vorher höchstwahrscheinlich noch erschossen worden wären. Wir waren einige der ersten, die durch den Blechzaun von West nach Ost liefen. Das Ganze im Beisein und unter den Augen der geradezu paralysiert wirkenden Grenzposten der DDR. Diese sind an jenem 11. November 1989 selbstverständlich bewaffnet – und doch von den sensationellen und sich überschlagenden Ereignissen hoffnungslos überfordert. Mir wurde ganz warm ums Herz, so dass ich sehr schnell den Rückzug gen Westen angetreten habe. Nach Berlin, wurde auch im Harz Weltgeschichte geschrieben. Durch die aufgeschraubte und nicht mal zwei Meter schmale Lücke im Blechzaun im Eckertal werden in jener Nacht Tausende die Seite wechseln und sich nach Jahrzehnten der Trennung überglücklich in die Arme fallen. Eine logistische Meisterleistung: Faktisch über Nacht, nämlich jener vom 11. zum 12. November 1989 wird die desolate, weil Jahrzehnte ungenutzte Brücke über die Ecker befahrbar gemacht. Nur so lässt sich der absehbare Massenansturm von Trabbis und Wartburgs gen Westen und einigermaßen Herr werden. Es spielten sich unbeschreibliche Szenen ab, die man einfach nur erlebt haben muss. Nur über Schleichwege konnten wir in den nächsten Tagen zu unserem Einsatzort nach Eckertal kommen. Die Menschen waren überglücklich, viele hatten Tränen in den Augen. Einige Menschen wohnten Jahrzehnte nur ein paar Hundert voneinander entfernt, kannten sich aus gemeinsamen Kindertagen und fielen sich vor unseren Augen in die Arme. Die Menschen aus dem Osten schauten uns ungläubig an, als wir Mandarinen und Apfelsinen in den Händen hielten. Wir haben ihnen die Schale abgemacht, weil sie es offensichtlich nicht kannten. Sie haben sie mit Genuss gegessen. Viele Ostdeutsche liefen nach Bad Harzburg und kamen mit prallgefüllten Plastiktüten zurück. Vor allem kauften sie Elektrogeräte. Es herrschte ein positives Chaos.
Von Nienborg - 13.11.2009 20:10 Uhr
 
01.01.1900: Mein Tagebucheintrag
Es war ein schöner Sommertag im Juni 2008, wir feierten unseren 50. ten Hochzeitstag. Ein Jahr später fuhren wir aus gegebener Veranlassung nach Berlin. Wir besuchten unsere neue Landeshauptstadt und natürlich auch viele Geschichtliche Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburger Tor, den Reichstag mit Planarsaal, die neue Mitte "Podsdamer Platz" , aber auch andere Traditionsreiche Orte aus düsterer Vergangenheit, aber schönen Zeiten, hier wollen wir nicht den Jendarmenmarkt vergessen. Viele andere lohnende Ziele haben wir bei unseren privaten Exkursionen erleben dürfen, Erwähnenswert wäre da noch das kleine Schokoladencafe (Schokoladenmuseum), alles in allen eine wunderschöne 6 Tagereise. Wir werden diese Reise wiederholen, weil es noch vieles in Berlin zu bestaunen und zu erleben gibt, zu diesem Zweck werden wie natürlich wieder den Stadtflüsterer im Internet besuchen. Bis bald Mal wieder!
Von KlaSchi36 - 11.11.2009 11:35 Uhr
 
09.11.1989: Mein Tagebucheintrag
Es war ein nasskalter Novembertag im Jahr 1989. Ein paar Monate vorher, im August, reiste ich mit meinem Vater nach Berlin. Wir erlebten eine Stadtrundfahrt durch Ost-Berlin, ich fotografierte die Mauer vom Reichstag bis zum Potsdamer Platz - ohne zu ahnen, was nur Wochen später passieren würde. Am 9, November 1989 fuhr ich mit dem Auto von Lünen nach Essen, zu einem Gastspiel von "Mary", das ich mit Bekannten sehen wollte, Da kam die Nachricht von der Maueröffnung im Autoradio. Und mir kamen die Tränen - vor Freude. Dass die Mauer fallen würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Heute bin ich mit einem Sachsen-Anhaltiner verheiratet - wir hätten uns nie kennen gelernt ohne die friedliche Revolution in der DDR und den Fall der Mauer.
Von bietemartha - 10.11.2009 17:49 Uhr
 
08.05.2002: schnell vergessen
Ich weiß eines noch ganz genau: Auf der Hinfahrt hat es gestunken als würden wir aufm klo persönlich sitzen. Mein lieber schwan, die haben in alles gepinkelt was der zug hergegeben hat. Mülleimer, leere flaschen, manche auch einach zwischen den abteilen in die ecke. Ein traum. Naja. Das spiel war natürlich der absolute horror. Erst die frühe rote karte gegen den fußballgott, da war ja schon alles fast gelaufen. Und dann hamm die holländer auch noch haufenweise fakeln in unsere blöcke geworfen. Das war ma wieder der absolute witz. Man selbst musste sich bis auffe unterplinte ausziehen und die konnten ihr ganzes arsenal mit reinnehmen. Und dann noch schön über uns borussen – ich wär fast ausgeflippt. Aber gut - was wolltesse erwarten bei nem finale in rotterdam und gegen rotterdam. An die rückfahrt kann ich mich dann gar nich mehr erinnern. Ich weiß nur dass es bis zum schluss so schei....e spannend war. Und als der koller den da aus gefühlten 40m in den giebel gehauen hat, man -was ein geiles ding. Und dann son ungerechtes ende. Schei... ne, da darf ich gar nich dran denken. Ja, nachm spiel wollte man dann natürlich so schnell wie möglich raus da aus dem gehege. Aber war nich. Erstma schön warten bis die oranje ausgefeiert hatten und wir dann irgendwann netterweise raus durften aus den käfigen. Ne, den abend hatte ich mir anders vorgestellt...
Von Borusse!!! - 23.07.2009 23:11 Uhr
 
12.05.2007: Einer der schönste Tage meines Lebens!
Meine fresse - was ein geiles spiel. Vielmehr kann man dazu eigentlich gar nicht schreiben. Aber ich weiß es noch als wärs gestern gewesen. Zwischenzeitlich steht es auf den anderen plätzen richtig schlecht für uns. Ich weiß nich mehr genau wer es war (und hab jetzt auch kein bock zu googlen), aber ich weiß dass wir dachten: „ ach du scheisse, wenn di jetzt hier n ding macheen und das gewinnen, dann werden die hier heute…. NE, komm junge, werd klar im kopp – das kann und WIRD NICHT PASSIEREN“. Also weiter angefeurt die truppe - aber ein nervenkitzel. Geht gar nich. Und dann wars soweit. Metze geht auf rechts ab nach vorne, bringt das ding in den 16er und dann issa da. Unser alex und macht das dingen rein, ein geiles ding. Wir sind ausgeflippt. Ich weiß nicht wie lange ich gebraucht hab um wieder auf meinen platz zu finden, aber es war sehr lange. :) Und dann fünf minuten vor schluss, das bisschen hoffnung unserer weinenden freund auffa nord richtig kaputt gemacht - das 2:0 – smolarek - ein TRAUM! Unglaublich. Wie wunderbar es war – Klasse – Spitze – Welt! das war schöner als jeder titel, schöner als jeder geburtstach, schöner als... ja – ein Traum eben. Ich wollte gar nich raus aus unserem Tempel und hab nachm spiel noch ne knappe halbe stunde einfach nur den moment genossen und wollte dass dieser tach nie vorbei geht. Das spiel – der hammer. Das risiko einer katastrophe zwischenzeitlich so groß und dann kommt alles so – genauso - wie es sich jeder borsse erträumt hat! WIR VERGEIGEN DENEN IHREN SCHÖNSTEN TRAUM - Kehr – dieser tach – mein lieblingstag.... :)
Von Leif - 23.07.2009 23:08 Uhr
 
28.05.1997: Champions League Finale 1997 im Bus (!!!!)
Natürlich erinnere ich mich an das was ich während des damals wichtigsten Spiel gemacht habe. Ich saß mit meinen Klassenkameraden in einem Bus auf dem Weg nach England , genauer auf dem Weg nach Hastings. Ehrlich gesagt haben wir uns nicht so viel Hoffnung auf einen Sieg gemacht, nachdem wir vorher schon 93 Im UEFA Pokal Finale gegen Juve verloren hatten, so dass ich jetzt auch nicht so traurig war das ich das Spiel nicht Live verfolgen konnten. Umso größer war die Freude, aber natürlich auch das fassungslose Entsetzen über die Tatsache, dass ich das Spiel jetzt doch nicht sehen konnte, über die Nachricht zur 2:0 Führung, die mein Kumpel per Handy erhalten hatte. Danach war die langweilige Busfahrt zu Ende. Das Spiel verfolgten wir über Handy indem wir alle 5 Min. einen Freund zu Hause angerufen haben der das Spiel live verfolgt hat. Nach dem 3:1 und dem endgültigen Sieg ging es dann noch mehrmals per Polonaise durch den Bus. :)
Von Leif - 23.07.2009 22:57 Uhr
 
13.09.2008: 3:3 gegen Schlacke 04
Ein Weltklasse Fussballtag. noch am Vortag dachte ich, ich würde das Spiel vom Sofa aus sehen. Samstag früh weckte mich dann mein bester Freund und fragte ob ich mit ihm ins Stadion wollte, da er mal wieder eine Karte über hatte. Natürlich sagte ich sofort zu. Auf dem Weg zum Stadion gab es den obligatorischen Glücksdöner, nachdem wir an der Möllerbrücke ausgestiegen waren. Die Stimmung auf der Süd war ein Traum. Bis zum ersten Gegentor jedenfalls. Als es dann zur halbzeit 0 zu 2 stand und dann nachna stunde 0 - 3 herrschte Totenstille. Aber dann gings los. Erst Mal Subotic und dann kam die Zeit des Alex Frei. 2 Butzen und grenzenloser Jubel über die erstickten Schalker Jubelschreie. Selten war ich nach einem Stadionbesuch so heiser. Gott sei Dank gab es so auch kein monatelanges Blabla der Schalker Studentenkollegen. Stattdessen konnte ich jedenfalls monatelang mit einem Grinsen im Gesicht durch die Uni laufen. Dieses Unentschieden war für mich wie ein Sieg.
Von Leif - 23.07.2009 22:55 Uhr
 
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Vor 50 Jahren

Was war am 10.03.1960

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt das Urteil der Vorinstanz, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Deutschen Partei (DP), Hasso von...

Die Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse geht nach fünftägiger Dauer zu Ende. Trotz geringerer Besucherzahlen konnten höhere Umsätze als im...

Vor 60 Jahren

Was war am 10.03.1950

Der rechtsradikale Abgeordnete Wolfgang Hedler wird im Bundeshaus von einer Gruppe von SPD-Abgeordneten verprügelt.

Ein französisches Militärgericht in Rastatt verurteilt den früheren Kommandanten des Konzentrationslagers Ravensbrück, Fritz Suhren, und den...

Vor 70 Jahren

Was war am 10.03.1940

In seiner Rede zum Heldengedenktag im Berliner Zeughaus erklärt Adolf Hitler: "Der von den kapitalistischen Machthabern Frankreichs und Englands...

Unter Vorsitz von Reichswirtschaftsminister Walther Funk wird in Wien die Südost-Europa-Gesellschaft e. V. gegründet. Die Vereinigung soll zur...

Vor 80 Jahren

Was war am 10.03.1930

Gegen 55 angeblich konterrevolutionäre Intellektuelle beginnt in Charkow (UdSSR) ein Prozeß wegen antisowjetischer Propaganda. Den Angeklagten wird...

Der österreichische Regisseur Max Reinhardt inszeniert in Berlin Ferdinand Bruckners neues Stück "Die Kreatur". In den Hauptrollen sind u.a. Rudolf...

Vor 90 Jahren

Was war am 10.03.1920

Der preußische General und Oberbefehlshaber der Truppen im Großraum Berlin, Walther Freiherr von Lüttwitz, fordert Reichspräsident Friedrich Ebert...

Im Reichswirtschaftsrat in Berlin wird ein vom Wirtschaftsministerium ausgearbeiteter Plan zum Ausbau der Produktion im Deutschen Reich vorgestellt....

Vor 100 Jahren

Was war am 10.03.1910

Der langjährige Wiener Bürgermeister Karl Lueger stirbt in Wien.

Die chinesische Regierung genehmigt die Gesetzesvorlage zur Abschaffung der Sklaverei.